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Nachrichten

  • 05.06.2014

Probier‘s mal mit Gemütlichkeit ...

Das Schultheater entführte die Zuschauer in die Welt des Dschungels

Zumindest dem Namen nach sind die Dschungelbücher des britischen Autors Rudyard Kipling weltweit bekannt. Die beliebtesten Erzählungen darin handeln von dem Findelkind Mowgli, das bei Tieren im indischen Dschungel aufwächst. Mowgli muss die Gesetze der Natur kennenlernen und ein hohes Maß an Verantwortung übernehmen. Bedroht durch Shir Khan und unterstützt von tierischen Freunden wächst das Kind zum Jugendlichen, der weiß, was er will. Damit ist die Geschichte von seinem Gehalt her geradezu ideal als Projekt eines Schultheaters. Und tatsächlich konnten sich die Schauspieler unglaublich sensibel auf ihre Rollen einlassen und die Zuschauer in ihren Bann ziehen. „Ich bin selber überrascht, wie perfekt die Besetzung eigentlich war“, wunderte sich die Leiterin der Schulspielgruppe, Frau Petra Henkelmann. „So richtig wurde mit das erst bei der Generalprobe bewusst.“ Doch ja, Baloo wurde erst durch die Persönlichkeit Nicoles so richtig lebendig und Baghira, der kluge und zurückhaltende Panther - wer hätte ihn besser auf die Bühne bringen können als Christina? So wie es Lieblingsrollen gab, fanden sich aber auch kritische Rollen, die Mädchen durchaus in Konflikte hätten bringen können. „Wir machen uns doch nicht zum Affen!“, empörten sich bei den ersten Proben die für die Affenhorde ausersehenen Schülerinnen! Schnell fanden sie aber heraus, wie viel Spaß man dabei haben kann, wenn man sich ganz offiziell „aufführen“ kann - und dabei noch einen riesigen Applaus bekommt! Neben den hinreißenden Schauspielerinnen beeindruckte aber auch das von der Kunstlehrerin Sabine Horänder und der Hauswirtschaftslehrerin Irma Bogenreuther geschaffene Bühnenbild. Mit Kreativität, viel Eigenleistung und noch mehr Liebe zum Detail schufen sie den passenden Rahmen für das wilde Treiben. Alles in allem konnten die Gäste einen rundum unterhaltsamen Abend erleben, sich von der hohen Einsatzbereitschaft der Mädchen, der Lehrer und des Elternbeirates, der wieder für die Pausenerfrischung sorgte, überzeugen und sogar etwas fürs Leben mitnehmen. Denn wir leben zwar nicht gerade in einem Dschungel, aber auch wir begegnen immer wieder Gestalten wie Shir Khan, Baloo oder auch Kaa... Wie gut, wenn man sie erkennt und mit ihnen umzugehen weiß und am Ende Mowglis Rat zur Gemütlichkeit befolgen kann.

von Edith Scharm

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  • 05.05.2014

Die Welt mit neuen Augen sehen

Am letzten Schultag vor den Osterferien hatten die Schülerinnen und das Lehrerkollegium der MRS Besuch von P. Roberto Turyamureeba. Er konnte uns in zwei Unterrichtseinheiten viele Informationen über das Schicksal von Straßenkindern, über Kinderrechte und Kinderarbeit in den Ländern Afrikas in sehr anschaulicher und lebendiger Weise erzählen. Die Erzählungen begann er jeweils mit einem gemeinsamen Lied aus seiner Heimat, was den Schülerinnen großen Spaß bereitete. Die eindrucksvollen Bilder und Videoclips führten uns direkt nach Afrika. In der letzten Unterrichtsstunde des Tages feierte P. Roberto dann mit allen Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrern unseren üblichen Gottesdienst vor Ostern. Besonders die afrikanischen Lieder, die einige Schülerinnen schon kannten und ein gesungener Psalm in der Heimatsprache des Comboni-Paters machten den Gottesdienst zum bleibenden Erlebnis. Mit dem Thema: „Die Welt mit neuen Augen sehen“ öffnete er allen Teilnehmern die Augen für die Not in Afrika, aber er vermittelte auch die gläubige Hoffnung der Menschen auf die österliche Botschaft der Auferstehung. P. Roberto selbst stammt aus Uganda und ist im Augenblick im Referat Weltkirche im erzbischöflichen Ordinariat Bamberg tätig. Seine besondere Aufgabe ist es, den Schülerinnen und Schülern von der großen Kluft zwischen Arm und Reich zu berichten und davon, welche Möglichkeiten kirchliche Einrichtungen haben, die reichen Länder auf die Probleme aufmerksam zu machen und diese Kinder zu fördern und zu unterstützen. Danke für den interessanten Vormittag, die vielen Einblicke in einen uns fremden Lebensraum und in die Not der Menschen dort. Vielen Dank auch für den lebendigen Gottesdienst, der uns die Glaubensfreude Afrikas spüren ließ.

von Pfarrer Neumann

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  • 24.03.2014
Nordbayerische Rope Skipping Meisterschaft und Mittelfränkischer Lesewettbewerb

Siegreiche Mädchen!

Die Mädchenrealschule freut sich über Erfolge im Sport und im Lesen

Auf sicheren Beinen stehend zeigte sich die Mädchenrealschule am vergangenen Donnerstag sowohl in sportlicher als auch in kultureller Hinsicht. In Stein fanden die Nordbayerischen Meisterschaften im Rope Skipping statt. Nach gewissen, der Nervosität geschuldeten, Anlaufschwierigkeiten wurden die beiden Teams der Mädchenrealschule, die Jumping Girls (letztes Jahr auf dem 3. Platz) und die Skipping Angels (neu dabei), immer lockerer und sie konnten zunehmend ihre guten Trainingsergebnisse sogar übertreffen! Da konnte man hoffen... Als dann bei der Siegerehrung nach Platz vier noch immer kein Schillingsfürster Team genannt worden war, war klar: beide Teams der Mädchenrealschule würden auf dem Siegerpodest stehen - aber wo? Immerhin dominierte die Konkurrenz aus Langenzenn die Sportart Rope Skipping in Bayern seit mehreren Jahren. Konnte man die Platzhirsche etwa vom Thron stoßen? Ja, man konnte. Mit Platz eins für die Jumping Girls und Platz drei für die Skipping Angels brachten die Mädchen einen großartigen Erfolg nach Hause. Und jetzt? „Jetzt wollen wir Bayerischer Meister werden!“ Warum nicht! Großes galt es am gleichen Tag ganz in der Nähe, in Nürnberg, zu leisten, wo der neue Lesemeister gekürt werden sollte. Wieder hatte es eine Schülerin der Mädchenrealschule geschafft, ins Finale zu kommen. Unterstützt wurde Chaya T. dabei von ihrer mitgereisten Klasse und so konnte sich die Kandidatin fast „heimisch“ fühlen - besonders da in der Jury ein bekanntes Gesicht saß: Die Vorjahressiegerin Nicole H., ist ja immerhin auch Schülerin der Mädchenrealschule. Der Siegerkranz hing in diesem Schuljahr beim Lesen zwar etwas zu hoch - doch um das herauszufinden, brauchte es ein Stechen und so gesehen ist Chayas erreichter dritte Platz für die Mädchenrealschule Schillingsfürst ein gefühlter Sieg.

von Edith Scharm

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  • 28.02.2014

Jubel, Trubel, Heiterkeit

Faschingsgaudi in der Mädchenrealschule

Konnten sich am unsinnigen Donnerstag die männlichen Lehrer gerade noch vor Scherenattacken aufmüpfiger Schülerinnen retten, so brachen am Freitag alle Dämme. Nach der Pause ging es in der Mehrzweckhalle der Schule rund - frei nach dem Motto: wer sich nicht amüsiert, ist selber schuld! Schuld sein will aber natürlich keiner und so sah man nur lachende und gutgelaunte Schülerinnen. Die 9. Klassen hatten das Faschingsmotto „Glitzer und Glamour“ ausgegeben und das Partygelände entsprechend dekoriert. Selbst ein roter Teppich, auf dem die Lehrergang, pardon, die Blues Brothers mit ein paar Blues Sisters einmarschierten, fehlte nicht. Gute Musik, lustige Spiele, schräge Kostüme, kurz, die nötigen Zutaten für eine gelungene Feier waren vorhanden und tatsächlich ging nichts schief. „Die 9. haben das echt toll gemacht“, staunte eine 5. Klässlerin, „wir freuen uns schon, wenn wir das mal machen dürfen!“

von Edith Scharm

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  • 25.02.2014
Tag der offenen Tür

Zu Besuch in der Mädchenrealschule Schillingsfürst

Goldene Euros, Hexenprozesse, Ritterkämpfe und Hoffeste und so manches Tandaradei boten den Besuchern einen abwechslungsreichen Tag im „Mittelalter“

„Willkommen im Mittelalter!“, hieß es am Samstag an der Mädchenrealschule in Schillingsfürst. Zum diesjährigen Tag der offenen Tür hatte sich die Schule ganz dem Mittelalter zugewandt und die Präsentationen der Schülerinnen waren auf dieses Thema abgestimmt. Die Themen reichten von schaurigen Gerichtsfällen bis zu Vorformen der Wissenschaft in Alchemie und klösterlicher Schreibstube. Wie war das z. B. eigentlich mit der Rechtsprechung im Mittelalter? Tatsächliche Rechtsfälle vom Gattenmord bis zum Brotdiebstahl wurden in kleinen Szenen vorgespielt und die rechtlichen Zusammenhänge für das Publikum kommentiert. „Geben Sie mir Ihre Hand und ich deute Ihre Zukunft!“ Für wohlige Schauer des Gruselns sorgte die Abteilung „Aberglaube“, bei der man sich wahrhaftig in der Zeit zurückversetzt wähnen konnte und für die sich die Schülerinnen kreativ-genial ins Zeug gelegt hatten. Genial war auch die Vorführung im Chemie - pardon Alchemiesaal. „Alle wollten sehen, wie Gold gemacht wurde!“, schmunzelte Chemielehrer Walter Helber. Kein Wunder, konnte man doch zusehen, wie ein profaner Kupfercent in einen golden glänzenden Edelcent verwandelt wurde. Dass es sich nicht um eine echte Goldbeschichtung des Eurocent handelte und die europäische Währung deshalb so stabil wie eh und je ist, tat der Begeisterung der Zuschauer keinen Abbruch - erstens ist ja nie alles Gold, was glänzt und zweitens taten sich die Alchemisten mit dem Goldmachen immer schon ein wenig schwer. Vom schnöden Mammon führte die Zeitreise auch zu Stationen wie der klösterlichen Schreibstube, in der verschiedene Arten von Tinten und Schreibzeug dazu einluden, sich selbst einmal an kunstvoll geschwungenen Zierbuchstaben, fast wie in einer echten Handschrift, zu versuchen. Der Einladung zu Fürstin Isabellas Hoffest kamen die Besucher gerne nach und wohnten der „hochgezît“ mit mittelalterlichen Tänzen, musikalischen Einlagen und akrobatischen Darbietungen bei. Als wahre Besuchermagneten erwiesen sich aber auch die Grenzgängerprojekte, die Mittelalter und Neuzeit verbanden. Wer sähe sich nicht einmal gerne in mittelalterlichem Putz so richtig in Szene gesetzt? Ein Fotoatelier erfüllte diesen Traum und rückte die „Models“ in den richtigen Rahmen. Und wer immer schon ein Faible für die vielleicht tragischste Liebesgeschichte der Welt hatte, konnte beim Film „Romeo und Julia Reloaded“ vielleicht auch ein paar Seufzer loswerden... Bereits die Kleinen wurden im Mittelalter auf ihr Leben als Erwachsener vorbereitet und adelige kleine Jungen lernten an fremden Höfen, was es hieß, Ritter zu sein. Das konnten die kleinen Gäste auch in der Mädchenrealschule: Im „Drachenstich“ galt es, den bösen Drachen zu erledigen - und das ganz ohne Heimweh oder Verletzungsgefahr. Ob da wohl ein junger Siegfried dabei war? Das ist noch nicht bekannt. Sicher aber ist, dass dieser Tag allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat, viel gelacht (spätestens bei den aufgeführten Eulenspiegeleien) und gestaunt wurde und so nebenbei auch noch so einiges über das Mittelalter gelernt wurde. Wie fit man in Sachen Mittelalter war, bewies das Schulhausquizz. „Ich wollte immer als Prinzessin im Mittelalter leben“, erzählte eine 5. Klässlerin, „aber jetzt bin ich froh, dass ich nicht in dieser Zeit geboren wurde!“

von Edith Scharm

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  • 14.02.2014

Vorlesen, was das Zeug hält - Einblicke in Lieblingsbücher

Am Mittwoch fand in Schillingsfürst der Kreisentscheid des mittelfränkischen Lesewettbewerbs statt. Die Realschule Herrieden und die Mädchenrealschule können eine stolze Siegerin ins Finale nach Nürnberg senden.

Lesen ist „in“! Das zeigte jedenfalls der Kreisentscheid des Lesewettbewerbs, der am Mittwoch an der Mädchenrealschule in Schillingsfürst stattfand. Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass das „Institut“ den Kreisentscheid ausrichtet und auch in diesem Jahr versammelten sich lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis 3 in der Mädchenrealschule, um sich einer fachkundigen Jury zu stellen. Die beiden Sieger des Kreisentscheids fahren dann zum Finale in Nürnberg um den endgültigen Lesemeister zu küren - bis dahin dauert es aber noch ein wenig. Aufregung und Spannung lag in der Luft, als am Morgen die 14 Teilnehmer des Kreisentscheids die Reihenfolge des Lesens auslosten. Den beiden Kandidatinnen der MRS lächelte die Glücksfee zu: Platz zwei und vier! „Dann können wir ganz gemütlich den anderen Kandidaten zuhören und müssen nicht so lange zittern!“ Dass es tatsächlich keine Rolle spielt, wann man liest, bewiesen die beiden Bestplazierten: Die zweite Siegerin des Tages, Chaya, ging bereits als Vierte an den Start und konnte mit dem mystischen Krimi „In geheimer Mission“ (Gilda Joyce) die Jury mit Charme und Vorlesekunst zu einer hohen Punktevergabe bewegen. Die Siegerin des Kreisentscheides, Miriam von der Staatlichen Realschule Herrieden, musste als Letzte lesen und überzeugte die Jury mit ihrem lebendigen und ausdrucksstarken Vortrag. Obwohl die Kost nicht leicht war, denn Miriam las einen Ausschnitt aus dem „Tagebuch der Anne Frank“ vor, konnte die Schülerin richtig punkten. Überhaupt stellte die Jury fest, dass es gar nicht so einfach war, aus den vielen außerordentlich guten Vorträgen würdige Sieger zu küren. „Der Kreisentscheid ist schon auf einem sehr hohen Niveau“, konstantierte der Organisator des Wettbewerbs an der MRS, Bernd Tittmann. Und so war dieser Schultag geprägt von einem hohen Maß an Qualität, Spaß und tollen Anregungen für die nächste Lektüre. Für alle, die nun am 20. März nicht nach Nürnberg zum Finale fahren dürfen, gilt ohnehin das olympische Motto: „Dabei sein ist alles!“

von Edith Scharm

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  • 20.01.2014

Spaß und Spiel im Schullandheim der 5. Klassen

„Wie lange dauert es noch?“ „Wann sind wir da?“ Diese typischen Kinderfragen schon zu Beginn der Busfahrt ins Jugendhaus Leinach zeigten ein wenig den Spannungsgrad der Mädchen an, die schon tagelang zuvor von nichts anderem mehr reden mochten. Am Mittwoch war es dann endlich soweit, beide Fünften brachen vollzählig zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Mareike Thiem und Edith Scharm zu ihrem Schullandheimaufenthalt auf. Gleich nach der Zimmerverteilung ging es dann los: Sportlehrerin Adriana Maximiuc hatte lustige Kennenlernspiele vorbereitet, damit sich die beiden Klassen ein wenig beschnuppern konnten. Der Plan ging auf: das Gelächter war groß! Nach einer Stärkung beim Mittagessen standen Kreativität beim Papierschöpfen mit Kunstlehrerin Sabine Horänder und Buttermachen an. Die Zeit verging wie im Flug und schon dunkelte es, sodass die Gruppen zu einer stimmungsvollen Nachtwanderung aufbrechen konnten. Wer die Gegend kennt, wird sich sicher wundern, dass sie nun so flach ist. Der Grund liegt darin, dass die Mädchen am Ende den halben Berg in und auf ihren Stiefeln zur Jugendherberge trugen... Der Tag war freilich noch immer nicht zu Ende, denn es stand noch das Basteln von Masken auf dem Programm. Den Tagesausklang bildete schließlich ein gemütlicher Abendkreis mit Gute Nacht Geschichte. Am Donnerstag trainierten die Mädchen ihre Teamfähigkeit und suchten bei kniffligen Kooperationsspielen die Lösung von Problemen: Wie schafft man es, einen tiefen Abgrund mit nur zwei Brettern zu überqueren? Wie überlistet man die fiesen Glöckchen im Spinnennetz? Diese und weitere Herausforderungen aus dem Land der Kooperation meisterten die Mädchen mit Bravour. Wissenswertes und Interessantes lernten die Kinder bei dem Workshop Schrift und Tinte. Sie staunten nicht schlecht, als sie sahen, wie schwierig es war, mit den frühen Schreibgeräten zu schreiben - und wie sehr die selbstgemachte Tinte stank! Allzu schnell verging auch dieser Tag und schon war es Zeit für die Pyjama-Modenschau Party! Kurz: Die Tage waren angefüllt mit Spaß und mit viel Lachen sowie einem ganz kleinen bisschen Heimweh. Der Ertrag? Neue Freundschaften wurden gefunden, bestehende vertieft. Die Mädchen haben sich selbst erfahren und eine gute Basis für ihre weitere, gemeinsame Schulzeit an der MRS geschaffen. Was will man mehr?

von Edith Scharm

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  • 20.12.2013

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen euch ein Herz voller Licht, ein Herz voll Liebe! Besonders die Liebe wollen wir weitergeben, denn Jesus ist Mensch geworden für uns! Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen wir uns allen.

von Wolfgang Neumann

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  • 18.12.2013
Fünfte Klassen zu Gast im Elisenstift in Schillingsfürst

Adventliches Singen im Seniorenheim

Eine besondere Musikstunde erlebten die Schülerinnen der fünften Klassen der MRS am Mittwochvormittag. Sie sangen im Elisenstift für die Bewohner ein vorweihnachtliches Potpourri aus alten und neuen Weihnachtsliedern. „Ich glaube, denen hat es gut gefallen“, meinte eine Schülerin nach dem halbstündigen Auftritt. „Ja, die haben sogar manchmal mitgesungen und mitgeklatscht“, hatte eine andere beobachtet. Für die Schülerinnen war die Begegnung mit den Senioren durchaus ein Erlebnis, denn so viele „Weißhäupter“ auf einen Fleck waren sie nicht gewohnt. „Ich hatte am Anfang sogar ein wenig Angst“ gestand ein Mädchen. „Aber das hat sich gleich gelegt, wie ich gesehen habe, wie die Frau sich über unsere Lieder gefreut hat.“ So war die Begegnung im Seniorenheim eine berührende Erfahrung für beide Seiten und steht für nächstes Jahr schon wieder fest im Terminplan.

von Edith Scharm

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  • 17.12.2013
Die Weihnachtskantate der MRS stimmte musikalisch und theatralisch auf ein fröhliches Weihnachtsfest ein

Kommt und seht

Immer, wenn es vor Weihnachten ganz besonders hektisch wird, bietet die Mädchenrealschule Schillingsfürst Eltern, Schülern und allen Interessierten Gelegenheit zum Atemholen und zur Einstimmung auf Weihnachten. Am vergangenen Montagabend war es wieder soweit. Der Musiklehrer der Schule, Peter Keitel, hatte für den ersten Teil der Weihnachtskantate mit dem Schulchor und den Fünftklässlerinnen ein buntes Programm zusammengestellt. Mit dem Eingangslied forderte der Chor die Zuhörer auf: „Kommt und seht!“ Tatsächlich gab es nicht nur Vieles zu besehen, sondern auch zu hören, denn die „Kleinen“ kamen ganz groß heraus mit ihrem Minimusical, das aus der Sicht der Hirten verschiedene traditionelle Weihnachtslieder aus aller Welt präsentierte. Dazu passte auch ein französisches Weihnachtslied, das eine Gruppe der Französischschülerinnen zusammen mit ihrer Lehrerin Marie-Cecile Klein-Bajou schmetterte. Richtig stimmungsvoll wurde es dann bei den Klängen von weiteren Weihnachtsliedern. Schulleiterin Barbara Hofmann zeigte in einer kleinen Präsentation Stationen des diesjährigen Adventsfensters der Schule und mahnte an, die in der Reise des Heiligen Paares von Nazareth nach Bethlehem enthaltene Symbolik durchaus persönlich zu nehmen. „Die Wege, die wir gehen, sind auch nicht immer angenehm, deshalb sollten wir die Menschen, die uns auf diesem Weg begegnen, nicht übersehen. Anteil zu nehmen am Nächsten, besonders, wenn er in Not ist, ist eben auch Teil des weihnachtlichen Auftrags.“ In neuer Besetzung rockte die Band unter bewährter Leitung von Thomas Hufnagel und überraschte das Publikum mit einem ungewöhnlichen Aufbruch in die Pause. Die Schülerfirma „Preziose“ hatte noch während der Kantate einen Verkaufsstand aufgebaut und bot nun Gelegenheit ein Schmuckstück der neuen Kollektion zu erwerben, das sich möglicherweise unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum wiederfinden könnte. Zwischenzeitlich hatte der Elternbeirat bereits liebevoll für einen weihnachtlichen Imbiss aus Plätzchen und Punsch gesorgt und so konnten die Gäste gestärkt das Weihnachtsstück genießen, das Frau Petra Henkelmann zusammen mit der Theatergruppe einstudiert hatte. Im Mittelpunkt standen - Schafe. Auch ihnen verkündet der Engel die frohe Botschaft des Herrn, also des Messias, nicht dessen, der im Zelt schläft. Auf der Suche nach Antworten („Was ist mit den Schafen. Und all den anderen Tieren? Und was ist eigentlich erlösen?“) begeben sich die Schafe auf eine erbauliche Suche nach dem Jesuskind. Spielfreudig und ohne Rücksicht auf persönliche Eitelkeiten bescherten die Schauspielerinnen der 6. und 7. Klassen ihrem Publikum eine vergnügliche Zeit und die durchaus bedenkenswerte Antwort des Jesuskindes auf die Fragen der Schafe: „Es hat gesagt: Schafe müssen nicht erlöst werden, denn Schafe sind von Natur aus gut. Und das gilt auch für alle anderen Tiere!“ Beschwingt, gut gelaunt und durchaus beseelt von dieser Einstimmung auf Weihnachten sang das Publikum schließlich noch gemeinsam mit dem Chor „Tochter Zion, freue dich!“. Die kleine Pause im Vorweihnachtstrubel hat gut getan.

von Edith Scharm

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