Tannennadeln, Regenwürmer, Pilze, Haselnüsse, Äpfel, Bienen, Bananen, Kinder, Feldhasen, Forellen, Katzen, Kartoffeln, Blütenfarben, Hunde, Bäume, Giraffen. Was hat das miteinander zu tun?
All diese Lebewesen sind interessante Bereiche aus der Biologie. Dieses Fach betrachtet alles Lebendige, es ist die Lehre des Lebens, wenn wir den Begriff wörtlich übersetzen. Wie ist wohl die Definition von Leben?
Das Schulfach Biologie begleitet die Schüler an der Edith-Stein-Realschule ab der fünften Klasse bis zum Abschluss mit einem Jahr Pause in der neunten Klasse. Es ist das erste naturwissenschaftliche Fach und ermöglicht dem Einzelnen eine neue Art zu denken. Wir fragen uns, was hinter dem steckt, was wir sehen und entdecken. Wie sehen sie aus, die Hintergründe des Lebens?
So wird beispielsweise in der fünften Jahrgangsstufe die Klasse der Säugetiere thematisiert, in der sechsten unter vielem anderen die Zellstrukturen der Pflanzen buchstäblich „beleuchtet”, in der siebten Klasse wird der Weg ins Innere des Menschen beschritten, die achte Jahrgangsstufe betrachtet insbesondere Mikroorganismen und die Evolution, bis in der zehnten Klasse vor allem Genetik und Gentechnik ihren Raum einnehmen. Genanntes ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Biologie während der Realschule bieten hat.
Zur Frage vom Anfang: Leben bedeutet in der Biologie die Aufnahme von Nahrung, die Umsetzung der Nahrung zu neuen Stoffen und die Vermehrung der eigenen Art, wobei Nahrung bei Bäumen zum Beispiel aus Wasser und Kohlenstoffdioxid aus der Luft besteht. Daraus entwickeln sich Blätter, Zweige, Äste und der Baumstamm. Es wachsen Samen, die ausgesät werden, und aus manchen entsteht der nächste Baum.
Auch wenn sich Biologie in erster Linie mit dem Leben befasst, findet auch der Tod seinen Platz. Aus organischen Stoffen wird Humus, der nachwachsenden Pflanzen ein besseres Wachstum ermöglicht. Der Kreislauf des Lebens – er ist ein nimmer endender – und ist faszinierend für alle.